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Eigenschaften beylegt, wohl sicher diejenigen Weinsor-ten, die in unserer Elassification nicht begriffen oder insehr schleckten Jahren gewach en sind, in welchen dennauch die andern teutschen Weine zum therapeutischenGebrauche sowohl als zum Getränk ganz und gar nichtstaugen, denn wenn er ferner anftihrt: »daß es scheine,die Moselweine besäßen außer ihrem natürlichen Schie-fergehaltc, etwas Salpeter, weshalb sie schwache Ma-gen so feindlich anficlcn, was jedoch bey fehlender che-mischen Analyse nicht bewiesen werden könne,» so wirddiese blos auf Muthmaßung begründete irrige Meinungdurch unsere Angaben über die Schiefergähre sowcchl,als auch der chemischen Analyse sattsam widerlegt.Auch scheint Ritter die Moselweine in ihren Geburts-orten nickt besucht zu haben, indem er Mannebach anan die Mosel versetzt, wo kein Ort so heißt, und wel-ches wahrscheinlich das bey Bacherach liegende Manu-bach (angeblich von manus L-rccln) gemeint ist. 6rs-tius ex izrso kante blbuntur ggurie sage ich mit Ovid.
Die Wirkung des Weines überhauptals Getränk.
Das Wasser kann eigentlich als das einzige Ge-tränk angesehen werden, und alle andere Getränke sindnur Getränke in softrn sie Wasser enthalten. Die wäßri-gen enthalten größtcnthcils Wasser, die sauren in demWasser, Säure, die geistigen Weingeist u. s. f. *) DerWein ist in Bezug auf die Erkaltung der Gesundheitdes menschlichen Organismus blos eiu diätetisches Ge-
Hildebranvt Lehrb. d. Phystvlvgie äte Äufl. 53».