keine saure Entartung eingegangcn haben, welche sichdurch sauer ich.aeckendcs und riechendes Ausstößen undPprosis verkündigt.
In diesen Dillen sowohl, wie auch in den früherangegebenen ist immer zu berücksichtigen, daß der Mo-selwein seine Kräfte ganz früh entwickelt, d. h. ftlrbald reif wird, also der ärztlichen Empfehlung: daßder Wein, . welcher hier oft heilsam, manchmal selbstunentbehrlich wird, immer alt und kräftig scyn müsse,gar nicht in den Weg tritt.
In dcnienigen Arten von Wassersucht, welchen jenefrüher genannte Disposition der Organe des Unter-leibes zu Grunde liegt, und eine Schwäche und Un-thaiigleu des ganzen lomphatpchen Gcfäßsrstems erzeugt,woonrch die serösen Eroalationen aus Kosten der Harn-aosonoerung überwiegend werden, so wie auch bey den-jenigen Wasscriuchten, welche durch stark einwirkendcund abge>nein anhaltende schwächende Potenzen ihrenUrsprung erhielten, giebt der Moselwein ein sehr kräf-tiges Hulsömiitel ab. Er bewirkt hier nicht allein alsDiurcticum die Verstärkung der Harnabionderung, be-sonders die Ausscheidung des Eyweißstosfcs durch die-selbe, welcher in vielen Arten der Wassersucht größtcu-thcils im Harne fehlt, hingegen in den Wasseransamm-lungen im Körper häufig .gefunden wird, so wie auchder Harnsäure, deren Erzeugung in manchen Wasser-süchten sehr groß ist, sondern trägt auck zur Aufhebungder großen Atome des Lvmphgefäßsystcms kräftig bey,wirkt gegen die ihr zu Grund liegende , oder aus ihrsich herleitende wäßrige Beschaffenheit der Säfte undS-chärftn, welche in der Blutmassc entstehen, und ge-gen die Entartung der Chplificativn.