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daß cr die Nieren und Blasen sonder Gewaltsamkeitreiniget, und danuenhcro, als ein bewehrtes Mittelwider das Grieß, oder den Steni, sondcrhcitlichdienet *).
Dieser vorteilhafte Ruf hat sich von jener Zeit anbis jetzt im Lande erhalten.
Aber auch die damaligen Aerzte kannten schon die-se Wirkung der Moselweine. Der uusterbüche Boer-haave rühmte bey Auszahlung der Mittel gegen denNierenstein den pvtcim ox serc> luctis in meime lVilaji,ex vino tVIusell-uio sudtili **). Von den Neueren
*) A. a. O. S. 429. Lustig aber ist seine die damalige Zeitcharacteristrende Vorstellung von der Wirkungsweise desMoselweines: »Die Ursache dessen» fahrt er fort »lasseich den Aryneyvetständigcn gern anheim gestellt, jedochdünkt mich, gleich wie dieselbe sonst das Kraut, Stein-brech genannt, mit dergleichen Kraft begabt wissen wollen,worzn die Natur leitet, weil es mitten zwischen den Stei-nen herauswachst, daß darumb dem Mvßlcrwein auch etwassolches anhange, weil er mehr aus zermalmten Steinen,als aus schlechtem Erdreich seinen Ursprung herführct.» —Wichtiger ist die Bemerkung: «Um solcher Ursach willenhat zu meiner Zeit, etwa vor vier Jahren, scr schrieb imJahr ittch) Keyserl. Majestät Feld Marschalk, Herr Gravlle 6vlioUe, durch eigene bestellte Abholung, eine ziem-lich große Menge Mostler - Mein zu Trarbach erkaufenlassen, auch diesen Ort absonderlich, nach vorhin gepflo-gener Nachfrage, allen andern an diesem Strvhm liegen-den weit vorgezogen; welcher deswegen in dem KeyscrlichenFreybriefe, so darüber an alle RcichSstande und StätteIhre Hoch-Grass. Lxeell. Leuthen crthcilt wäre, welche»ich selber gesehen und gelesen, ausdrücklich und mit Nah-men gcucnnt worden re. —
KH pi'.zeic^tioiies ^iiblioas llv calculo. lUoinliiii ch1111^2.
1741 .