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hinncigen, besser als Cholerische und Sanguinische,u. s- f-
Auch hier gilt wiederum die goldene Regel Cato's:l^iaocl nlmium ost, knAito; paovo A^uclere rnemento.Mau verliere daher nie die Mäßigkeit im Weingeuusseaus den Augen, denn nur durch sic kann er dem Körperzur Wohlthat werden. Eine Flasche ist zum täglichenAbcndtranke schon zn viel. Sie lockt längere Zeit hin-durch genossen, selbst bey robusten Constitutionen, nachund nach eins oder das andere der durch übermäßigenWeingenuß entstehenden Ucbel hervor, und belebt amfolgenden Tage den Trieb zur Fortsetzung, der sich sebrbald als jene beherrschende Gewohnheit einschleicht.Trottcr sagt *): «Nach meinem Dafürhalten hat dergesunde Mensch nicht eher den Wein uöthig, als biser ins vierzigste Jahr tritt; dann mag er mit zweyGlasern täglich anfangen, im fünfzigsten mag er zweyGläser znsetzen, und im sechzigsten kann er die Zahlbis auf sechs Gläser pe,- «ier« steigern, doch nicht hö-her, und wenn er hundert Jahr alt werden sollte.»Dem wcinliebenden Leser zum Tröste meint jedoch dergestrenge Engländer dabey den Moselwein nicht, aufwelchen sein harter Ausspruch glücklicherweise nicht an-wendbar ist. Wir setzen daher, wenn doch einmal einbestimmtes Maaß genannt werden muß, dasselbe fürdiejenigen, welche Wein trinken wollen und dürfen,höchstens auf eine halbe Preußische Quart fest, welchesjedoch auch manchmal Ausnahmen erleidet. Im Allge-meinen aöer schadet der Moselwein in dieser Quantitätund nach und nach genossen nicht, und denjenigen wcl-
A. a. O. S. 131.