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ein Weilt, dessen geistiger Bestandtheil nicht zu vor-herrschend ist, und dessen Genuß nicht in so großerMenge Statt findet, daß er wie die zu reichlich denSpeisen beygcmischtcn Gewürze, Salz u. dcrgl. denMagen überreize, und die Eoncoction der Speisen ver-hindere. In rechtem Maaßc regt der geistige und wür-zige Anthcil des Weines die Kräfte des Magens zurVerdauung des Genossenen auf eine gelinde, wohlthä-tige Weise an; die Orydation der Speisen im Magenwird durch die nachfolgende Zersetzung desselben beför-dert, die Scharfe mancher Speisen besänftigt, ihre ölig-ten Theile mit den wäßrigen, welche ein Hanptagcnsbey der Verdauung abgcben, innig vermischt, und da-durch die Zersetzung der Gesammtmasse zur Erzeugungeines gesunden Chylns im Zwölffingerdarm durch dieGalle und den Saft des Paucreas erleichtert.
Wenn daher aus angegebenen Gründen nur einleichterer Wein, der keine besonders sreye Säure ent-hält , zum Tischwcine gewählt werde» darf, so kenneich keinen, der jenem Zwecke besser entsprechen kann,als die Moselweine aus der zweiten und dritten blassevon guten Jahrgängen, welche alle zu dieser Art vonGetränken erforderlichen Eigenschaften in einem sehrerwünschten Verhältnisse in sich vereinigen. Jung dür-fen sie zu diesem Gebrauche nicht genossen werden, ixsie stören alsdann leicht die Verdauung durch ihre,reichlichen Gehalt an Kohlensäure eben so, wie die beyMahlzeiten genossenen mineralischen Wasser, die einengroßen Anthcil derselben besitzen, indem sie Ausstößen,Flatulenz u. s. w. verursachen , welches m h mehr inihrer Vermischung mit jungen Moselweine! eym Essengeschieht.
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