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Der Moselwein als Getränk und Heilmittel : nebst einem Anhange über den Weinhandel an der Mosel
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ähnlicher, krankhafter Zustand, der sich in unendlichvielen Abstufungen ausdrückt, welchen man keine genaueGrenzlinie ziehen kann. In ibm und jedem an nurstark angrenzenden Zustande findet ein Mißbrauch dcSWeines Statt, welcher der Gesundheit, besonders bcyöfterer Wiederholung desselben, und wenn er von Wei-nen erzeugt wird, in welchen die geistigen Bcstandthcilcsehr hcrvorstcchcn, sehr nachthcilig zu werden pflegt.Diese, besonders die starken rheinischen, französischen,spanischen, portugiesischen und andere Weine südlicherClimate reizen zu heftig, beschleunigen den Krcißlanfdes Blutes zu sehr, verursachen große Hitze, Durst,Wallung, Congestioncn nach dem Kopfe, Nöthc desGesichtes und der Augen, Kopfschmerz, Schwindel,Wahnsinn, entzündliche Anlage, activc Entzündungenund Biutflüsse, und endlich durch immer stä.kere Rei-zung und Ueberreizung, ttcbelkcit und Erbrechen, Schlnck-sen, Kolik, Zuckungen, Krampfe und Zittern der Mus-keln, Schlafsucht, Schlagfluß, Lähmung. Uebcrmäßigcrund anhaltender Genuß solcher starken Weine verursachtaber anhaltende Schwache und allgemeine Entkräftung,unregelmäßigen Kreißlauf des Blutes, geschwächte Ver-dauung, Aufblähung, Saurecrzeugung, Eckel gegenfeste Speisen, Krampf und Scirrhositatcn dcs Magens,mangelhafte Ernährung, Stockungen im Unterleibe,Lcbcrkrankheiteu, Gelbsucht, Asthma, chronische Ausschlage, Wassersüchten, Epilepsie, Gicht, Stein, Hä-morrhoiden, Stumpfheit der Empfindungen, der Sinneund dcs Gedächtnisses, Abnahme aller Scelenvermögenbis zum Blödsinn, kurz ein ganzes Heer von Krankheiten,von welchen besonders die erst in neuerer Zeit zur-Sprache gebrachte ptirenilis ^omtorcuu nach Albers,