Hitze, zweifelsfrei) bequem macht, also daß es ein un-erhörtes Ding bcy ihm wäre, wo jemand solchen mitEingießung des Brandwcincs aufznrichten, oder ihmeinen Zusatz zu geben, sich wurde unterstehen.«
Als Gegensatz mit dem Rheinweine, der mit sei-nem vorschreitenden Alter an Güte gewinnt, entwickeltder Moselwein, filbst der beste, seine Hauptkräfte infrüher Jugend. Nichts dcstoweniger aber wird ein gu-ter Moselwein nach dem sechsten Jahre schlecht, son-dern er behält nur so lange die Lebhaftigkeit seinerGahren, die alsdann zurückzutretcn anfangcn; seinWeingehall bleibt ihm noch lange, oft sehr viele Jahrehindurch, bchagt aber nun dem durch die so sehr er-frischenden jugendlichen Reize desselben verwöhntenGaumen der Moselanwohner nicht mehr, weshalb siesich denn auch oft genug verwundern, wenn er in an-dern Ländern, wie in den Niederlanden, in späten: Zei-ten vielleicht deshalb lieber getrunken wird, weil manihn im Alter für gesünder oder andern Weinen ähn-licher hielt, indem man in einem lebhaft gährigenWeine, einen raschen mehr angreifcnden zu genießenfürchtete.
Es ist leider nur zu wahr, daß der Moselweinüberhaupt in Vergleich mit andern teulschen Weinenhäufig, und mit größtem Unrecht bisher in Übeln: Rufestand. Die Ursachen hiervon lassen sich zum Thcil infolgenden Umständen leicht auffinden.
Außer den benannten Weinen wächst an der Moselnoch eine ungeheure Menge Wein, sowohl von dengenannten Orten aufwärts nach Trier, wie auch ab-wärts nach Coblenz hin auf einem Landstriche, derwohl drcymal so weit, als derjenige, worauf unser cd-