Art sind vorzüglich ein Eigeuthum der Ricßlingweine.B. ondcrs fein besiht sic der grüngcsticlte Rießling; derrothstielige hingegen weit stärker dev geringerer Feinheit.
Schwer nennt man einen Wein, der eine Füllevon Weingehall in seiner Mischling verräth, indem ersolche allen Gcschmacksorgancn mit vieler Stärke mit-t eilt, und diesen Eindruck denselben noch lange Zeithinterläßt.
Reicht ist derjenige, bcy welchem das GcgcnthcilS'att findet.
Fett (weniger schmalzig, ölig) heißt ein Wein,der die Lippen und Zunge mit einem eigcnthümlichcnschlüpfrigen, glatten, vollen Gefühl überzieht, welchesdemjenigen ähnelt, welches beym Genuß von fertigenöligen Dingen zurückblcibt. Er ist stets derselbe, nurim Grade verschieden, und von angenehmer Art undguter Bedeutung, indem er nur starken und gehalt-reichen Weinen, die in gut gebauten (vorzüglich instark gedüngten und gcschiefcrten Weinbergen) besondersam Fuße der Berge gezogen werden, angehört. DasFette im Weine verdeckt dessen Gäbre, welche dochdarin befindlich seyn kann, und mit der spätem Ab-nahme jener Eigenschaft gewöhnlich wieder hervortritt.Es kann also auf diese Weise ein Wein gährig werden,welches er früher nicht ober doch in geringem Maaßezu seyn schien. Durch vieles Misten wird der Weinfett, seine Gahre aber unterdrückt.
Fest wird von einem Weine gesagt, wenn "einerStärke noch ein gewisser Grad von Herbe anhängt,wodurch sic noch nicht so srcy und rein für den Ge-schmack hcrvortrctcn kann, als dies in einer gewissen Zeitnachher jedesmal der Fall ist, oder cs finden bey einem