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solchen Weine Kennzeichen Stakt, welche eine Fülleoder großen Vvrrath von guten aber noch nicht reinund völlig entwickelten Bestandthcilcn bekunden, anwelchen der Kenner aber bald und gewiß erkennt, daßsic sich immer vortheilkaft entwickeln werden. DieseFestigkeit bezieht sich hauptsächlich aus das Auszngartigcaus den Kämmen rc., welches, wie wir schon wissen,die Wcingeistcrzeugung befördert.
Ein harter Wein ist das Gcgentheil des festen,insofern er einen hcrbsauern Ge chmack , der von demfesten sehr verschieden ist, und andere scblimme Eigen-schaften besitzt, und sich nie vorthcilhaft, immer schlechtentwickelt. Ein harter Wein ist und wird nie gut.
Der Grund- oder Erdgeschmack wild einemWeine bcygclcgt, wenn er blos durch die Beschaffen-heit des Bodens , worauf er gewachsen, einen eigcn-thümlichen Geschmack erhalten hat, den man sogleichals ans jener und keiner andern Ursache hcrstammcnderkennt. Ein lehmiger Boden scheint ihn hauptsächlichhcrvorzubringcn.
Der Böckscrgeschmack, von dem Vergleich mitBocksgeruch und Geschmack so benamt, wird in vielenMoselweinen nach der Gährung, in welcher er erzeugtwird, angetroffcn, verliert sich aber meist nach demersten oder zwcytcn Jahre gänzlich. Seine Ursache laßtsich nicht bestimmt angcbcn; doch scheint sie vorzugs-weise in einer unbekannten Mischungsverandernng desBodens zu liegen , weil öfters Weine in einem unddemselben Weinberg gewachsen, eine Reihe von Jahrenhindurch diesen Geschmack besitzen. In andern hingegenist er ganz temporär, meist nur an einen Jahrganggebunden. Vom Düngen kommt er nicht, denn es bc-