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einen beträchtlichen T'heil reu Alkohol aufgelöst, wel-cher zugleich mit dem Aroma durch ihre Entweichungverloren geht. Sic ist also ein wesentliches Agens derGähre, und trägt in der Verschiedenheit ihrer Verbin-dung mit jenen Stoffen sehr viel zu den Modificatio-ncn derselben bcy, thcilt auch , indem sie allen damitl' nprägiiirten Flüssigkeiten einen säuerlichen Geschmackgiebt, dem Moselweine hauptsächlich den angenehmsäuerlich grickelnden Geschmack mit *).
Tie Gähre nimmt, je nachdem sie mehr flüchtigerecder fixere Stoffe vcrräth, vorzugsweise bald mehr das( ernchs-, bald aber mehr das Geschmacksorgan inAnspruch, welches natürlich bcy jedem Weine cigcn-tbnmlich verschieden ist, doch ist die flüchtigere, Riech-stoff z. B. aromatische Bcstaudthcilc enthaltende, mehrdem Geruch wahrnehmbar als dem Geschmack, indemsich die feinsten Nuancen crsterem als einem höhernSinne weit distincrcr imprägnircn als letzterem, derhinwiederum die fixere bester percipirt, z. B. die Schie-scrgahre in ihren Modificationen weit unterschiedenererkennt.
Hat der Wein -sine« aromatischen Geruch oderGeschmack, so heißt es, er hat eine Blume, Kougnet;er hat Gewürz. Je nachdem sein Riechstoff mehrdem verschiedener Blumen z. B. Grasblume, Reseda,oder sein Geschmack mehr den Nelken, Zimmt, Thymianoder sonst gekräntcrten ähnelt, ertheilt man ihm lieberdie eine oder die andere Benennung. Diese Eigenschaftwird denn aber auch ganz besonders geschätzt, da sienie unangenehm ist. Die Gähre» der angenehmste»
S. Chaptal a. O, x. 110 u. f.