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berechnet. — Auf diese Weise lieferten die besten Weineder Obermoscl vom Jahr 1819 5 -/^ bis 5 5/-o Om.Alkohol; andere Sorten von mittlerer Güte desselbenJahrgangs 4-/2 bis 5-No zm. Lenr. — Weine ersterQualität vom Jahr 1818 -!—ll-/?, geringerer Güte3 — 9 ;>r. <3t-k>t. desselben.
Das mit dem geistigen Destillate vereint übergeben-"de Wcinaroma richtete sich ganz nach der Art undMenge derselben, welche sich im Weine riechen undschmecken ließ, und war nun in einem kleinern Vehikelenthalten, weit deutlicher und stärker den Sinnen be-merkbar, wie im Weine selbst.
Zum Ausfindcn des Essigsauregehaltes wurden dieWeine bis zur Ertractdicke des Rückstandes abdcstillirt,und aus der zur Neutralisation des säucrlicben Destil-lates nothigen Menge halbkohlensaurcn Kali's die Quan-tität einer Essigsäure bestimmt, die ihres GcwiebtesKali zur Neutralisation bedarf. Am wenigsten Essig-säure gaben die aus vollen Fässern genommenen gutenWeine vom Jahr 1819, mehr aber, wenn die Fässerangebrochen waren, so wie auch in gleichem Verhält-nisse der Wein vom Jahr 1818 den vorigen an Essig-säure übcrwog.
Da das von den Destillationen zurück bleibendeWeiuertract an den Wänden der Retorte meistens et-was ungebrannt, eine tbeilwcise Veränderung seinerBestandtheile befürchten ließ, so wurden zu den Unter-suchungen ans die fircrn Beftandthcilc die Weine ineiner porcellaneuen Abrauchschaale bey mäßiger Hiheund unter fortgNcl tcm Umrnhren bis zur dünnen Smrupeonsistcnz abgcdampst und durch'S Erkalten derweuistcinarügc Theil abgeschieden, welcher nun durch