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Der Moselwein als Getränk und Heilmittel : nebst einem Anhange über den Weinhandel an der Mosel
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Kämme auch für ein Mittel, die Gährung zu befördernund Davanzati und mit ihm Fabbroni stimmenihm bcy *). Es ist gewiß sagt Chaptal, daß dieKämme weder den Zuckergehalt noch das Gcwürzhaftevermehren, und folglich in dieser Rücksicht, durch ihreBcstandtheile weder zum Geist noch zum Aroma desWeines etwas beytragcn; allein sie können, wie schongesagt, die geringe Herbe bcy verschiedenen Weinen,die Schwäche derselben vorthcilhaft verbessern; und dasic überdies die Gährung erleichtern, so wird der Mostdadurch vollkommncr zersetzt, und folglich die größt-möglichste Menge Alkohol erzeugt **).

Zufolge dieser Gründe ist denn auch das vonLöbcnstein ltzöbcl aus Gren's Handbuch derPharmakologie angezogene Citat, nach welchem derWein um so geistreicher und vollkommncr werden soll,je weniger das Auszugartige der Kämme, Häute undKerne damit vermischt werde, zu beachten, und dievon R itter ***) geäußerte Furcht: daß die Kohlen-säure außer dem Riechstoffe auch noch manche erdigeThcile aus den Häuten und adstringirendes Prinzip,Gerbcstoff, Säure aus den Kämmen beweglich machen,und dem werdenden Weine zumischen möge, wodurchdessen Wohlgeschmack, Güte und vielleicht auch seinekünftige Haltbarkeit gefährdet werden könnte wirdganz unnöthig, wenn man bedenkt, wie sehr die auchvon ihm zugcstandene Rappengährung zur Vermehrungdes Riechstoffes der Starke und Haltbarkeit des Weines

*) Chaptal a. O. x. bl- n. f.

-*) a. O. x. HZ. u. f.

Mcinlehre, Main; 1817. x. 58.