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Der Moselwein als Getränk und Heilmittel : nebst einem Anhange über den Weinhandel an der Mosel
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Müscat. Aber nicht immer ist er von dieser angeneh-men Art, sondern enthält oft manche dem Gcnichs-und Geschmacksorgan widerliche Theilc. Diese unange-nehmen Modifikationen hängen manchmal von der Artdes Bodens, des Düngens und anderer sehr oft nichtzu errathcndcr Einflüsse ab, wie z. B. der Böckserge-schmack.

Gehen wir nun ferner die einzelnen Bestandtheiledes Weines durch, so finden wir, daß die Größe seinesAlkoholgehaltes als Hauptproduct der Gährung dieStarke des Weines bestimmt. Der Alkohol ist aber alssolcher nicht frey im Weine, sondern mit den übrigenBestandtheilcn des Weines in der innigen natürlichenWeinmischung so vereinigt, daß er gar nicht in seinenEigcnthümüchkcitcn hcrvortrcten kann.

Zu dieser genauen Bereinigung scheinen besondersdie vegetabilischen Sauren und der Weinstein *), wel-che durch die chemische Analyse aus dcm Weine erhal-ten werden, mitzuwirkcn, und dem Weine, wennanders ein Vergleich desselben mit einem Knnstproductczulässig ist, dasjenige Verhaltniß seiner Dcstand-thcile mitznthcilen, welches man dem Punsche, damitder Alkoholgehalt nicht hcrvorsteche, durch einen ver-hältnißmaßigcn Zusatz von Citronsaurc und ähnlichenSubstanzen, die hingegen als solche ebenfalls nicht vor-schmecken dürfen, anzneignen sucht.

Dieses zum achten, in dem angegebene» Sinne

Nach Chaptal befördert der Weinstein sogar die Nah-rung und tragt das Seinige dazu bey, die Zerlegung desZuckers vollständiger zu machen. S. Cbaptal übe- denBau, die Bereitung re. der Weine. Ueberfttzt von Böck-manli ure Aust. Karlsruhe 1806. x. 500 u. f.