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angenehm säuerlichen Wcingeschmacke erforderliche Ver-hältnis; wird in unserem.Clima nur in guten Jahrenerzeugt, wenn alle Trauben so reif werden, daß derdaraus gekelterte Most die Fähigkeit erlangt, jene in-nige vollkommene Weinverbindung cinzngchen, in wel-cher die Satire im unangenehmen Sinne des Wortes,die von deiw achten Weingesebmacke sehr zu unterschei-den ist, und ihn sogar in Weinen von schlechten Jahr-gängen verdrängt, nicht bedeutend verschlagt.
Die Hanptvchikel zur Bildung des Alkohols ausdem Moste sind nun diejenigen Bcstandtheile desselben,welche seinen Zucker als Schleimzucker (mstoii-,sgcch-irins) ccnstitnircn, der nach Hildeb'randt'sMeinung kein besonderer Stoff, sondern aus Zuckermit Gummi und Costa gemischt zu bestehen scheint,denn durch ihn allein wird der Most zur Wcingährunggeschickt, indem reiner Zucker mit Wasser allein zurWährung nicht fähig ist. Der Zucker wird also haupt-sächlich durch Gummi vielleicht noch durch Eywcißstoffund Cotta zu Schlcimzucker.
Tue Trauben südlicher Climatc haben so viel Zucker,daß nach vollendeter Gährung noch beträchtlich vielZucker übrig bleibt, daher wegen der vorherrschendenSüße und dem Mangel der vegetabilischen Säuren indenselben der nach unseren Begriffen angegebene, ei-gentliche Weingcschmack größtentbcils oder gar nichtzum Vorschein kommt. Es darf daher ihr Geschmackim Vergleichen mit unfern Weinen nicht als Norm an-genommen werden, und wenn man die Benennung«süßer Wein« beym Moscler in gutem Sinne gebraucht,
Lneyclvpädie der Chemie VH- §- 1612,