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Familie gestattet ist, liegt in der Noordeinde; er bietetItusseiiicli nicht viel I lemerkenswertes. Vor demselbenstellt ein Reiterstandbild des Prinzen Wilhelm I. vonOranien. Andere schöne Denkmäler sind dasjenigedesselben Prinzen aut’ dem Plein, das des KönigsWilhelm IL und besonders das Nationaldenkmal imWillemspark. Letzteres wurde 18(59 zum Andenkenan die Wiederherstellung der niederländischen I'nab-hängigkeit nach derNiederwerfungXapoieonsl. im Jahre18 PI errichtet. Aut der Spitze des Denkmals steht einebronzene Batavia, die in der Linken die Fahne undin der Rechten ein Bündel Pfeile hält. Zu ihrenFüssen liegt der niederländische Löwe. Die Stand-bilder des Prinzen Wilhelm Friedrich und diejenigender .Hauptvorkämpfer der niederländischen Freiheits-bestrebung schmücken das Denkmal.
Am nächsten Tage wandte ich der Stadt denRücken und setzte die Reise bei gutem Wetter fort.Nach kaum einstiindiger Fahrt langte ich in Delftan. Meine Maschine bedurfte dringend einer gründ-lichen Reinigung, da Sand und Staub in die kugel-sichern Staublager, pardon — staubsichern Kugellagernach und nach eingedrungen waren. Auch hattedas salzige Seewasser, wie ich jetzt bemerkte, seinenzersetzenden Einfluss auf die Nickelteile des Radesausgeübt, und ich beschloss, diesen Missständen sobaldsich Gelegenheit bieten würde, abzuhelfen.
Delft ist eine sehr alte, von vielen Kanülen durch-zogene Stadt mit 92000 Einwohnern, die 1536 durchFeuer und 1654 durch eine Pulverexplosion fastgänzlich zerstört worden war. Die gotische OudeKerk hat einen „schiefen Turm“. Das Innere enthältmehrere Grabmäler und eine geschnitzte Kanzel ausdem XVI. Jahrhundert. Gegenüber der Oude Kerkliegt der Prinsenhof, der in der Landesgeschiclite zu