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zulegen, denn überall waren meine Schritte durchneue fesselnde Bilder gehemmt worden.
'Haag, holländisch „den Haag“ oder s’Gravenhaged. h. „des Grafen Gehege“, war früher, wie derName verrät, mir ein Jagdsitz der Grafen vonHolland. Im XIH. Jahrhundert wurde die Stadtständige Residenz der holländischen Machthaber, unddieser Charakter verblieb ihr, bis sie durch die Eifer-sucht Amsterdams und anderer stimmberechtigterStädte von der Staatenversammlung ausgeschlossenwurde und dadurch zum „grössten Dorfe“ in Europaavancierte. Erst König Louis Bonaparte gab ihrdie Rechte einer Stadt zu Anfang dieses Jahrhundertszurück. Heute hat Haag 186000 Einwohner undist mit seinen säubern, breiten Strassen eine derbehaglichsten und schönsten Städte Hollands.
Besondern Beiz gewährt die Hingebung desVijver, eines von Schwänen belebten Teiches, dervon schattigen Alleen und hübschen Anlagen um-gehen ist. An der südöstlichen Seite des Vijverliegt der Binnenhof, ein vom Grafen Wilhelm II.1250 angelegter Palast, welcher später erweitertwurde und heute der staatlichen und städtischenVerwaltung dient. Das auf Befehl des PrinzenMoritz von Nassau erbaute Mauritshuis, zu welchemman durch das nördliche Thor des Binnenhofs gelangt,enthält eine bedeutende Gemiilde-Gallerie, „Kabinetvan schilderten“, in welcher Bembrandt, Rubens,Potter, Jan Steen, ter Borch, van Ostade, van deVelde, Vermeer und andere durch hervorragendeMeisterwerke vertreten sind.
Sehenswert sind in Haag ferner das Stadthaus,die Groote Kerle, das städtische Museum, und diekönigliche Bibliothek. Der königliche Palast, zu demder Zutritt nur in Abwesenheit der königlichen