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mein’ Grazie entwickeln als ich vermutet hatte.Trotzdem waren aber die Zehen keinen Augenblickvor der Attaque eines schwerauftretenden Bussesder hoffnungsvollen Jugend sicher. Die jungenBurschen tanzten hier natürlich mit der unvermeid-lichen brennenden Cigarre oder Pleite im Munde,und dabei entwickelten sie eine Schnelligkeit in derBewegung, die geradezu schwindelerregend war.
Bei dieser Gelegenheit erinnerte ich mich einesTanzvergnügens, eines „Sennenhalles“, den ich imToggenburger Lande vor einigen Jahren als Zuschauerkeimen lernte. Unsere Gesellschaft, die dort ausBesuchern des betreffenden Luftkurortes und ausBergfexen bestand, war mit dem Abendessen ebenzu Ende, als die Musikanten in unserm grossenSpeisesaale erschienen, um zum Tanze aufzuspielen.Bald nachher kamen 20—25 junge „Meidli“ in derlandesüblichen Tracht und nahmen, ohne ein Wortmiteinander zu wechseln, an einer Wsuid des geräumigenSaales nebeneinander Platz. Kurze Zeit nachherrückten dann auch die „Bueben“ an und besetztendie Tische an der gegenüber hegenden Seite desLokales. Die Musikanten gingen nun endlich andie Bearbeitung ihrer Instrumente, denen sie herz-zerreissende Töne in kaum definierbarem Takte zuentlocken wussten. Mit Luxaugen betrachteten dieJünglinge die Mädchenschaar und jeder hatte balddie liechte auserkoren. Die jungen Männer, durch-weg wettergebrännte, kräftige Söhne der Berge, an-get-han mit kurzer Kniehose, schweren, mit dickenNägeln versehenen Schuhen und roter Weste, huldigtendann in den Hemdsärmeln der holden MuseTerpsychoro. Die weisse irdene Tonpfeile durftebeim Tanzen natürlich auch hier nicht fehlen, eben-sowenig die Kopfbedeckung. Das ganze Haus