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-wagen, aller nach einem zweiten .Besuche wird es einengesitteten Menschen so leicht nicht gelüsten.
Durch die weitgehende Toleranz der Holländerist Amsterdam für die aus Spanien, Portugal, Polenund andern Ländern vertriebenen Juden ein neuesJerusalem geworden. Audi gegen alle anderenltoligionen war die holländische Legierung stets duld-sam. und infolge dessen giebt es beute in Amsterdamnicht weniger als 15 -20 verschiedene Kirchen-gemeinden oder Sekten.
Hocliinteressant ist eine Fahrt zu Schiff durchdas Y bis zu den Schleusen oder ein Spaziergangdurch die weitläufigen Plafenanlagen am Schreier-turm vorbei. Von letzterem fuhren in früheren Jahrenalle Schiffe ah. die für ferne Meere bestimmt waren.Hier nahmen die Seeleute Abschied von Weil) undKind, und nach den Klagen, die an dem Turmewährend des Abschieds fast täglich wiederhallten, wurdeer Schreierturin genannt.
Als ich gegen Abend des nächsten Tages einenSpaziergang durch die Stadt machte, sah ich michlängere Zeit von einem fein gekleideten ..Herrn"beobachtet-, der mich schliesslich in englischer Spracheanredete. Er schilderte mir die Freuden Amster-dams in den lebhaftesten Farben mul gab sich alleMühe mich zu bewegen, den Abend in seiner „Gesell-schaft -1 zu verbringen. Ich liess den zungengewandtenHerrn, in dem ich sofort einen Bauernlänger dergefährlichsten Sorte vermutete, ruhig ausreden undsah mir den Menschen dann etwas genauer an. Ichkonnte das Lachen wirklich nicht verbeissen, als ichin das hyperkluge Gaunergesicht meines Begleitersblickte. Zwischen den stechenden dunklen Augenwurzelte eine sichelförmige Käse, und weitabstehende,löffelartige Ohren bildeten gleichsam die Henkel des