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sind, hat mail Bierkeller angelegt, die durch ihre-niedere Temperatur dem Niedermendiger Gersten-safte zu bedeutendem Hufe verholten haben.
Nachmittags brachen wir zum Laacher See aufund langten nach 1 ‘/ 4 ständiger Wanderung anunserem Ziele an. Unser erster Besuch galt derberühmten, vom Pfalzgrafen Heinrich im Jahre 1093gestifteten Benediktiner-Abtei Maria-Laach, diefrüher zii den reichsten Klöstern Deutschlands zählte.Ein Bundgang durch das Kloster selbst dürfte fürjedermann von ganz besonderem Interesse sein; derZutritt ist allerdings in den meisten Bällen nicht soohne weiteres gestattet. Die grosse Abtei-Kirche isteines der schönsten Denkmale der romanischen Bau-kunst. Sie stammt aus dem Jahre 1156, hat fünfTürme, Kuppel und Krypta, die überaus harmonischwirken. Das Innere entbehrt jeglichen Schmuckes,der primitive Altar wird in der nächsten Zeit durcheinen neuen, den Kaiser Wilhelm 11. anlässlichseines Besuches daselbst gestiftet, ersetzt werden.Pfalzgraf Heinrich hat in der Kirche seine letzteRuhestätte gefunden, der Sarkophag stammt aus demXIII. Jahrhundert.
Der Laacher See liegt 275 m über dem Meere,,er ist 2732 m breit und hat in der Mitte eine Tiefevon 53 m. Er ist der Mittelpunkt der vulkanischenEifel; mehr als vierzig grosse Lavaströme gehen,von ihm nach verschiedenen Seiten aus. Da derSee keinen natürlichen Abfluss hat und das An-steigen des Wassers hei anhaltendem Begenwetterauf das umliegende Ackerland schädigend wirkte,,legte man einen Kanal an, der das überflüssigeWasser nach Süden hin ableitet.
Auf der Terrasse des in der Nähe des Sees ge-legenen Gasthofes sass ich mit meinem ehemaligen