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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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legenen Dorfe Neckarelz und von da über die Elznach Binau, Nockargerach und Zwingenberg, woich eine grossere Ruhepause machte und das auf 70m hohem Felsen gelegene, stattliche Schloss Zwingen-berg besuchte. Dieses Schloss ist von acht Türmengekrönt und von zwei nahezu 18 m hohen Mauernmit Zinnen und Ecktürmchen umgeben. Die Burgwurde vom Grossherzog Friedrich von Baden restau-riert und dient heute als Jagdschloss. Das Innerehat den Charakter einer alten Ritterburg beibelmltenund zahlreiche Kuriositäten aus dem Mittelaltererregen hier besonderes Interesse.

Ein kleines Stündchen nach dieser Unterbrechungder Fahrt kam ich in dem 5000 Einwohner zählen-den Städtchen Eberbach an. Dieser Ort bietet anund für sich nicht viel Interessantes, dagegen hat eraber eine solche Fülle schöner Ausflüge aufzuweisen,dass er einer der besuchtesten Fremdenplätze imNeckarthale geworden ist. Uber den Itterbach führtdie Strasse. 10 km weiter nach dem hessischen Städt-chen Hirschhorn und von da nach Neckarsteinach,einem schön gelegenen Orte mit vier auf stolzerHöhe thronenden Schlössern, in denen zu Ende desXIII. Jahrhunderts Blicker, ,,der Landschad vonSteinach hauste. Langsam, aber stetig setzte ichdie Fahrt in dem schönen' Thaie fort und gelangtenach annähernd zweistündiger Fahrt über Neckarge-miind nach Heidelberg, wo ich meine Reiseroute zumersten Male kreuzte. Die Badenser nennen Heidel-berg einRogenloch und, wie es scheint, nicht ganzmit Unrecht, denn ich habe dort selten gutes Wetterangetrolfen. Heute aber lachte die goldene Abend-sonne so freundlich auf die Stadt hernieder, dass ichgerne noch einige Stunden dort verweilte. Rückhalt-los musste ich heute unserm Scheffel, dem misterb-