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Der nächste Tag gehörte der Besichtigung Ulms.13a das Wetter nicht allzu freundlich war, kames mir gerade recht, dass ich mich in einer Stadtbefand, wo ich mich nicht zu langweilen brauchteund Gelegenheit hatte, alle Sehenswürdigkeiten mitMüsse zu studieren.
Als ich morgens vom Hotel aus nach derbayrischen Grenzstadt Neu-Ulm auf das rechteDonauufer hinüberfahren wollte, begegnete ich aufdem Münsterplatze einer grossen Gefahr, die für michunter Umständen hätte verhängnisvoll werden können.Ich fuhr langsam im Geleise der Trambahn dahin,als plötzlich hinter dem Ostende des Münsters einBulle wutschnaubend erschien und direkt auf michlosstürmte. Einen Augenblick später lag ich mit
meinem Rade, welches in eine Schiene hineingeratenwar auf dem Pflaster und sah wie das Tier dichtan nur vorübersauste. Gleich darauf war ichvon einer Menge von Gaffern umringt, die derMeinung waren, der Bulle hätte mich umgerannt.Glücklicherweise hatte weder ich noch die Maschinenennenswerten Schaden genommen. Aber einer grossenGefahr war ich entronnen, und vielleicht war es meinGlück, dass ich infolge des plötzlichen Schreckensmit dem Rade stürzte, denn kaum ein Meter vordemselben war die Bestie vorübergerast. Wie ichnachher hörte, hatte das wütende Tiei' an mehrerenStellen ernsten Schaden angerichtet. Aber der Radlermuss eben immer Glück haben, und ich war froh,für dieses Mal wieder mit heiler Haut davon ge-kommen zu sein.
Nachdem ich mir auf den Schrecken bin meintreffliches Mittagsmahl mit ebenso vorzüglichem Gersten-safte aufs beste hatte munden lassen, liess ich meinRad im Hotel zurück, um auf Schusters Rappen