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und Gletschertouren lässt sich von hier aus unter-nehmen, und die nächste Umgebung ist reich anGlanzpunkten echter Hochgebirgspracht.
Nachdem ich meinen Magen gründlich befriedigthatte, fuhr ich auf der allmählich abfallenden Strasseden 7 km langen, blau-grünen Silsersee entlang nachSils und weiter am Silvaplanersee vorbei nachSilvaplana, dem 1816 m hoch gelegenen Mündungs-punkte des Julierpasses. Von dort aus trug michdas Stahlross nach Campfer und St. Moritz. Letzt-genannter Ort hat einige Hundert Einwohner undzerfällt in St. Moritz-Bad und St. Moritz-Dorf.Ersteres liegt ca. 100 in tiefer als das Dorf, welchesmit 1850 m die höchstgelegene Ortschaft im Engadinist. St. Moritz ist ein Ort von Weltruf, er vereinigt insich die Vorzüge eines ausgezeichneten Luftkurortes unddiejenigen eines Bades, welches sowohl an eisenhaltigenwie auch kohlensäure- und salzhaltigen Quellen über-reich ist. Das Dorf macht mit seinen sauberen, hübschenHäusern auf den Fremden einen sehr guten Eindruck.
Die Strasse fällt von St. Moritz bis nach Samadenganz bedeutend und bildet besonders oberhalb destosenden Innfalls recht gefährliche Kurven. Samadenhat 850 Einwohner und ist mit einer Höhenlage von1728 m der Hauptort des Ober-Engadin. Hechtsvon ihm zweigt die stark ansteigende Strasse nachPontresina ab. Auf dieser fuhr ich am Ufer desklaren Berninabaches aufwärts durch Pontresina biszu dem 1908 m hoch gelegenen Hotel am Fussedes Morteratsch-Gletschers. Man glaubt es kaum,aber es ist Thatsache, dass man sich dem Gletscherbei vorsichtiger Fahrt hier bis auf einige hundertSchritt zu Bade nähern kann.
Der Morteratsch-Gletscher ist ein mächtiges, teil-weise mit Schutt bedecktes Eisgebirge von gewaltiger
Pontzen, Von der Nordsee. 23