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bäume, Feigen und Mandeln, sowie die verschiedenstenArten herrlicher Fahnen sieht man allenthalben inden wunderbaren öffentlichen Anlagen und in denreizenden Privatgärten. Durch den Vertrieb der.Blumen, die Nizza nach allen Orten Kuropas ver-sendet, hat diese Stadt ihren Wohlstand begründet.Wenn man aus dem Bevier der grossen Hotelsmit ihren Beefsteak- und Cotelette-Geriichen hinausin die balsamische Atmosphäre der blütenreichenGärten und Blumenziiehtereien wandert, dann siehtman, wie verschwenderisch Flora diese Gegend mitihren reizenden Kindern ausgestattet hat. Die Hecken,die bei uns in Norddeutschland zumeist aus Weissdombestehen, prangen dort grösstenteils in dem herrlichenSchmucke blütenreicher Geranien, die bisweilen eineganz bedeutende Höbe erreichen. Der GlanzpunktNizzas ist die palmonbepHanzte Promenade des Anglais,welche sich bist eine Stunde weit am Gestade desMeeres dahinzieht und der Sammelplatz der elegantenWelt geworden ist, .Hier war ich in ein buntesBeben und Treiben, ähnlich dem in Monte Carlo,bineingeraten. Unter dem Allerwelts-Publikum fielenmir besonders die zahlreichen Radler und Bad-lerinnen auf. Kinder, die kaum der Wiege ent-sprungen. und Greise, die bereits mit einem Fusse imGrabe standen, schöne und hässliche Jungfrauenglitten auf dem Stahlrosse beflügelten Laufes dahin.Die Kostüme waren zum grössten Teil geschmackvoll,andere aber wieder sprachen jeder Aestlietik Hohn.Ein stilvoller, über dem Meeresspiegel auf starkenPfeilern erbauter, geräumiger Pavillon verleibt dieserPromenade einen besonderen Beiz. Der Jardin publiquemit der zierlichen Grotte und dem prächtigen DenkmalezurErinnerungan die VereinigungNizzas mit Frankreich,ist eine wahre Perle der höheren Gartenbaukunst.