dell’Academia delle Scienze mit bedeutender Gemälde-gallerie und der Palazzo di Citta. Die Kathedralean der Westseite des Kgl. Schlosses und die inreichem Barockstil errichtete Kirche La Consolata,sind des Besuches wert. Hübsche öffentliche Gärtenund Alllagen sowie zahlreiche Denkmäler, unterletzteren besonders diejenigen Cavours und Garibaldis,gereichen der Stadt zur Zierde.
Um einen Überblick über Turin zu gewinnen, bestiegenwir den 50 m über dem Po gelegenen, aussichtsreichenHügel Monte dei Capuccini am rechten Poufer, vondessen Höhe wir auf dem Rade wieder hinunterfuhren.Diese Thalfahrt war ein Kunststück, welches michden Rest meiner in den Schweizer Alpen stark ab-genutzten Radbremse kostete. Für einige Oentesimiwar dem Schaden aber bald wieder abgeholfen, unddann fuhren wir bis zum Fasse der westlichsten670 m hohen Erhebung der Colline, im Osten vonTurin, welche die königliche Grabkirche Supergaträgt. Dort vertrauten wir unsere Räder der Obhuteines Bahnwärters an und bestiegen die Drahtseilbahn,die uns innerhalb 20 Minuten vom Dorfe Sassi nachder Kirche hinaufführte. Das Bauwerk ist einegrosse Basilika, mit mächtiger Kuppel aus demXVl.IL Jahrhundert und grosser, auf schönen Säulenruhender Vorhalle. Die Könige und viele andereMitglieder des Hauses Savoyen haben hier ihre letzteRuhestätte gefunden; der Zutritt zur Gruft steht demPublikum zu jeder Zeit frei.
Tiefer Friede waltet in der weiten Marmorhalle,wo kostbare Sarkophage die Überreste mächtigerKönige und reicher Fürsten bergen. Hier führt■der Engel des Todes das Scepter; ein grössererHerrscher, der Sensenmann,dessen unerbittlichem Geboteniemand entrinnen kann, hat hier mit eisiger Hand