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Das Bcussthal ist von Fluelen bis Amsteg fasteben, mul die Strasse lässt nichts zu wünschen übrig.Zu beiden Seiten derselben steigen mächtige bewaldeteBergwände zu bedeutender Höbe empor, und das'Thal selbst gleicht einem wahren übst- und Blumen-garten. Auf der Fahrt von Fluelen bis hierher setzteein starker Gegenwind, der sich hei heiterm Himmelallmählig bis zu heftigem Föhn steigerte, meinemWeiterkommen grossen Widerstand entgegen. DieFolgen dieses für die Witterung stets verhängnisvollenWindes Hessen nicht lange auf sich warten. Zuerstüberzog sich der Himmel mit jenen langgestreckten,faserartigen Wolkenstreifen, den untrüglichen Zeichendes Sturmes in den oberen Luftschichten und Vor-boten schlechten Wetten* in den Bergen. Eine halbeStunde später zogen über das Gebirge von Südenher gewaltige Wolkenmassen seewärts. Die Gipfelder Bei'ge waren bald in dem Wolkenmeere ver-schwunden, und die Sonne verbarg ihr heiteres An-gesicht hinter dem grauen Schleier, der mir nurUnangenehmes und vielleicht andauerndes liegenwetterbringen konnte. Aber ich tröstete mich mit demGedanken daran, dass die Witterung im Gebirgeeinem steten Wechsel unterworfen ist, und fuhr imKampfe gegen die heftigen Windstüsse langsam weiterhis Amsteg, einer kleinen Ortschaft am Fusse desSt. Gotthard. Dort kehrte ich ein, um ruhig darübernachzudenken, was in meiner misslichen Lage zuthun war. Ich konnte ja mein Bad auf den Gipfeldes Berges hinaufdrücken, aber was hatte ich davon,’vielleicht heute und morgen zwölf Stunden in denWolken, im Nebel, ohne jegliche Aussicht auf dieLandschaft herumzutappen und mich vielleicht auchnoch einer empfindlichen Kälte auszusetzen? Hierblieb mir kein anderes Mittel zum Vorwärtskommen