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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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von sechs Francs. Zu dem Aufstieg auf den 1800 nihohen Gipfel des Rigi hatten wir hei ganz gemüt-lichem Marschtempo etwas mehr als vier Stundengebraucht, und nun begriissten wir als einen Hoch-genuss das treffliche Abendessen, welches uns sofortnach unserer Ankunft serviert wurde.

Mittlerweile war es zehn Uhr geworden und diemeisten Gäste hatten sich bereits zur Ruhe begeben,um beim Sonnenaufgänge recht zeitig zur Stelle zusein. Wir beschlossen dasselbe zu thun, da wir jaauch unheimlich früh aufstehen mussten. Doch ehewir unsere Zimmer aufsuchten, gingen wir noch einmalin die Flacht hinaus zur Spitze des Berges. Ringsum uns her hegt tiefes Schweigen und dunkler Nebelbedeckt die Lande zu unsern Füssen. Ein .Blicknach oben, und wir sehen das Finnament mit MilliardenSternen übersäet, das Himmelszelt in ein Lichtmeerverwandelt, wie es herrlicher wohl kaum in denTropen zu schauen, in unfassbarer Fülle strahlenuns diese Himmelskörper hier entgegen, niemalssieht man sie in dieser Anzahl vom Thale und vomFlachlande aus. Wie erklären wir uns diese scheinbareVermehrung der Himmelslichter? Dass man denRegionen der Sterne hier um 1SO0 m näher ist. fälltbei den Ungeheuern Dimensionen des Weltenraumesnicht in die Wagschale, wohl aber, dass wir allen Krden-L ' ' Dunst weit unter uns gelassen, dass wir in eine

durchsichtige, ungetrübte Atmosphäre emporgeklommensind. Welche erhabene Nacht hier oben, welcherunendliche Blick in die Ungeheuern Weiten desAVeltenraumes! Die armen Grossstädter, die da hastenTag und Nacht nach Geld und Gut, die jahrausjahrein bei Tage in schlechter Luft und Abends indem erstickendem Dunst der Kneipe dahinleben, dieihr Geld an .allerlei zweifelhaften Kunstgenüssen und