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Luzern vom Seeufer ab und windet sich in ganzbedeutender Steigung den Berg hinan, so dass wirbald von unseren Maschinen absteigen mussten. Beiden mannigfaltigen Beizen der nächsten Umgebungwar uns diese Steigung nicht einmal unangenehm.Das frische, mit buntem Blumenflor besäete Gründer Matten, fruchtbeladene Obstbäume, schmucke,saubere Landhäuser mit prächtigen Gärten, dasharmonische Geläute der Kuhglocken, kurz, alles wardazu angethan, Herz und Auge zu erfreuen und unsden Weg zu verkürzen. Aut' der blühe der Strasseangelangt, bestiegen wir unsere Bäder, und mitBlitzesschnelle gings wieder hinab zum See bis nachKüssnacht, einem hübschen, am nördlichsten Endedes Vierwaldstätter Sees gelegenen, alten Dorfe. Vondort aus fuhren wir sogleich weiter durch die„Hohle Gasse“, die durch Schillers SchauspielWilhelm Teil berühmt geworden ist, nach deraltehrwürdigen, einfachen Kapelle an der linkenSeite der Strasse. Der Sage nach soll Teil von derStelle aus, wo diese Kapelle steht, den kaiserlichenLandvogt und Tyrannen Gessler erschossen haben.Die „Hohle Gasse“ darf man sich aber nicht allzuunheimlich vorstellen, sie ist heute eine schöne, vonhohen Buchen beschattete Strasse, die allerdingseinige Meter tiefer liegt als das Terrain zu beidenSeiten derselben. Einige kleine Steigungen hemmtenin etwa unsere beflügelte Fahrt, aber bald warenwir doch in Inunensee, am Ufer des malerischenZuger Sees. Am Busse des Bigi führt die prächtigeStrasse, die "Sich fest an den See ansclimiegt undziemlich hügelig ist, weiter nach Arth, wo wir ohnedie geringste Müdigkeit zu verspüren, frohgemut an-langten. Ein gutes Mittagessen entschädigte unsreichlich für eine fünfstündige Fastenzeit, eine Flasche