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der früher als Leuchtturm, „Lucerna“ diente; nachihm soll die Stadt mit dem Namen Luzern benannt■worden sein. Einer der Hauptanziehungspunkte Luzernsund der Sammelplatz der eleganten Welt ist derschattige Quai National mit dem Schweizerhofquai,die sich am Seeufer hinziehen und eine prächtigeAlpenaussicht bieten.
EinehervorragendeSehenswiirdigkeitdieserKantons-hauptstadt ist der „Löwe von Luzern“ den Thorwaldsen’sMeisterhand in den Felsen eingehauen hat. Ergreifendwirkt das Denkmal durch seine Einfachheit und denErnst der Darstellung. Der Küi’per des Löwen istvon einer abgebrochenen Lanze durchbohrt, undseine Px-anke schützt noch im Tode das französischeLilienlmnner. Das Monument wurde zum Andenkenan die. tapfere Schweizergarde axisgeführt, die 1792hei der Verteidigung der Tuillerien zu Paris ihrLeben für den König heldenhaft dahingab. ImGletschei’garten, der hinter dem Denkmal liegt, be-findet sich eine grosse Anzahl Strudellöcher undGletscherschliffe aus der Eiszeit, die im Verein mitandern antediluvianischen Kuriositäten für Freundeder Geologie von grossem Interesse sind. WeitereSehenswürdigkeiten der Stadt sind die auf einerAnhöhe gelegene Stiftskirche, das Rathaus und dasMuseum. Von den nächsten Höhen, Giitsch undDrei Linden hat man einen lohnenden Ausblickauf die Stadt, den See und das Gebirge. MeinenFreund und mich l’eizten diese Aussichtspunkte heuteaber nicht, uns stand ja der Genuss eines schöneren,des heirlichen Kigipanorumas bevor. *
Nachdem wir einige Stunden in der Stadt herum-gestreift, schwangen wir uns in den Sattel und fuhrenSeite an Seite vergnügt in den herrlichen Morgenhinaus nach Küssnacht. Die Strasse zweigt bei