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zurück. Die Thalfährt ist wegen der zahlreichenscharfen Kurven, die die Strasse bei starkem Gefällebeschreibt, und wegen des Andranges von vielen nachGrindelwald fahrenden Wagen nicht ungefährlich.Grösste Vorsicht und langsames Tempo sind besondersan den Kurven am Platze; waghalsig, ja fast un-möglich wäre es, hier ohne gute Bremse zu fahren.Am Lauterbruimenthale angelangt, traf ich einen altenBekannten, einen meiner früheren Vereinsgenossenaus St. Gallen, und alte liebe Erinnerungen aus demReiche des Gesanges wurden wieder aufgefrischt. Indem Gasthause, wo wir eingekehrt waren, hatte ichgerade soviel konsumiert, wie mein Bekannter. Alses zum Zahlen kam, frag derselbe den dienstbarenGeist im St. Galler Dialekt wieviel er als Schweizerzu zahlen habe, und beglich seine Rechnung. Ichzahlte dann auch, aber meine Zeche wurde mirbedeutend höher angerechnet, als genanntem Herrn.Auf meine Reklamation hin, erklärte man mir abermit der grössten Kaltblütigkeit, dass Ausländerüberhaupt ein Drittel mehr zu zahlen hätten, alsdie glücklichen Eidgenossen! Damit musste ich michzufrieden geben, es handelte sich ja auch nur umeine Bagatelle. Aber interessante Streiflichter wirftdie Sache doch auf manche Verhältnisse im schönen,gesegneten Schweizerlande.
Nachdem ich mich von meinem Bekannten verab-schiedet hatte, fuhr ich an der Weissen Lütschineentlang nach Lauterbrunnen hinauf, wo ich nacheiner halben Stunde anlangte. Dort beschloss ichzu übernachten und stieg in einem guten Hotelab. Nachdem ich meine Maschine von Staub undSchmutz gereinigt und zu Abend gegessen hatte,ging ich au den Staubbach, der fünf Minuten thal-aufwärts vom Hotel entfernt, aus einer Höhe von