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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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damit die Wirte, die doch im Sommer an den Rad-fahrern manches schöne Stück Geld verdienen, beider Strassenbau-Verwaltung energisch auf Verbesserungund Instandhaltung der Wege zu drängen gezwuugenwären.

Um schliesslich etwas besser vorwärts zu kommen,fuhr ich auf das uns so verpönte Bankett hinauf. Aberda kam ich aus dem Hegen in die Traufe. DasBankett ist nämlich sehr genial angelegt, indem esalle 2030 Schritt durch eine Rinne unterbrochenist. die das 'Wasser vom Strassendannn in denChausseegraben leitet und nicht selten verschlammtist. Ein kleiner Kanal wie bei den Banketts andererStrassen, wäre zur Ableitung des Wassers jedenfallsbesser im Interesse der Fussgänger und, man darfes fast nicht aussprechen, auch der Radfahrer.Von diesem wunderbarenBankett musste ich baldwieder herunter, da mir die unvermeidlichen Luft-spriinge mit meiner schwerbepackten Maschine aufdie Dauer denn doch unangenehm wurden. In derThat,ein besseres Abwehrmittel gegen bankettfahrende Radlerhätte eine wohl weise Wegebau-Verwaltung nicht aus-findig machen können. Es wirkt sicherer als ein ganzesHeer protokollwütiger Gendarmen.

In Bruchsal angekommen restaurierte ich michgründlich und sah mir nachher das saubere Städtchenetwas näher an. Es zählt ca. 12 000 Einwohnerund war früher Residenz der Fürstbischöfe von Speyer.Das Schloss, welches im XVIII. Jahrhundert in muster-haftem Rokokostil aufgeführt wurde, erinnert starkan das prächtige Würzburger Residenzschloss undverdient immerhin einen kurzen Besuch. In deralten Peterskirchc haben die letzten Bischöfe ihreRuhestätte gefunden. Das Kriegerdenkmal für 1870/71macht einen sehr vorteilhaften Eindruck.