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Von der Nordsee bis zum Mittelmeer : eine Ferienreise auf dem Rade ; Zugleich praktisches Reisehandbuch für Radfahrer
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Andernach, eine sein 1 alte Stadt mit 5800 Ein-wohnern und altertümlichen Bauwerken, ist dar letztegrössere Ort auf der Fahrt nach ('oblenz und fürden Radler auch deshalb beachtenswert, weil er vondort aus die lohnende Tagestour zum Lauchersee ambesten unternehmen kann. Auch diesem Ausilugwollte ich mir für die Rückreise iiufs]>aren.

Da ich infolge der grossen Fusswanderung desAlorgens etwas ermüdet war. und mir der folgendeTag neue Glanzpunkte des Rheines zeigen sollte,beschloss ich in (,'oblenz zu übernachten und früh-zeitig zu Rette zu gehen, um diese Schönheiten involler Frische gemessen zu können.

Wiederum ein prächtiger, sonniger Morgen, alsich ans Morpheus Armen in aller Frühe erwachte.Flugs in die Kleider, die 31 aschine wird geölt undvom Staube gesäubert; schier ungeduldig scheint meinedler Diirkopp der Dinge zu harren, die da kommensollten. Ich hatte vortrefflich geschlafen und, durchein frugales Frühstück gestärkt, zog ich leichtenSinnes durch die noch ruhigen Strassen der Schiff-brücke zu. Ooblenz ist mit seinem ÖS000 Einwohnerneine der schönsten und verkehrsreichsten Städte amRheine. Ihren Ruf verdankt die Stadt vor edlemder herrlichen Lage' an der Mündung der Mosel inden Rhein. Die unvergleichlich schönen .Rheinanlagen,mit ihren schattigen und lauschigen Plätzchen, diezierliche Fisenbahnbriieke. das alte in einfachem,vornehmem Stile gehaltene Residenzschloss, das statt-liche Goeben-Denkmal auf dem schönen Parade]datzeund die prächtige alte Kastorkirche sind des Besuchesin hohem Grade wert. Unweit der .Kastorkirchesteht ein alter, aus Sandstein aufgeführter Brunnen,dessen .Inschrift mein Interesse erregte. Von denFranzosen zum Andenken an den Einzug ihrer