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Flugs kaufe ich eine sogenannte „PntenF-Ka,Innen-tasche zur Aufbewahrung dieser Gegenstände; wiedieselbe ihren Zweck erfüllt hat. werde ich später•erzählen. Ein „wasserdichter“ Radfahrermantel wurdeangeschafl’t. Leider war derselbe alles andere, nurnicht unempfänglich gegen Hegen. Meine Kleidung,die ihren Zweck tadellos erfüllt hat, bestand auseinem grauen Lodenstoff-Anzug, englischem Wollen-hemd ohne Naht, wollenen Strümpfen, leichten Halb-sclmhen und leichter Mütze mit Schirm. Eine zweck-mässige Mütze ist von Wichtigkeit. Ich halte auf■Grund mannigfacher Erfahrungen diejenige für diebeste, welche leicht und mit einem Schirm versehenist und dann sogenannte Luftlöcher besitzt, die dieCirculation der Luft in ausgedehntem Masse ermög-lichen. Eine graue oder blaue Schutzbrille ist beitagelangem Kahren auf glatter kalkhaltiger Landstrasseim Sonnenbrände fast unerlässlich. Die übrigen Reise-ertekten, Ersatzanzug, Wäsche etc. sandte ich als5 Kilo-Packet mit der Post immer auf einige Zeitpostlagernd vorauf. Das einzige' Unangenehme dabeiist nur, dass der Radfahrer dadurch an die Geschäfts-stunden der Post gebunden ist. Mehrere Male binich auf diese Weise von einer schönen Erühtour ab-gehalten worden und habe anderseits öfters meineReise beschleunigen müssen, um vor 8 Uhr Abendsan dem betreffenden Postamte zu sein. Sendet mandas notwendige Reisegepäck an die jeweiligen Hotelsdes „Deutschen Radfahrerbundes" oder der „Union“,so ist man an diese gebunden und setzt sich derGefahr aus,.. abends in dem betreffenden Rotel, in-folge von Uberfüllung doch kein Unterkommen zufinden.
Doch „Keine Rose ohne Dornen“, frisch auf zurFahrt, das Wetter ist prächtig und alle Anzeichen deuten