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Katechismus des Radfahrsportes
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Ein Gang durch die mdsportliche Litteratur.

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Zu den Stücken ersterer Gattung, welche ihrer Wirkungsicher sein dürfen, gehört das Festspiel „Ein Tag ans demLeben des Freiherrn von Drais", von Alexander Lvmmer,welches in sinniger Weise den Gedanken entwickelt, wie derlebensmüde Erfinder des Fahrrades auf das Machtwort derGöttin Sport einen Blick thun darf in die Zukunft seinerErfindung. Dasselbe ist ebensogut an Stelle eines Prologs,als wie als wirkungsvoller Schluß des Festabends angebracht.

Eigenartig und anziehend ist auch desselben VerfassersLustspiel „Am Ziel", das besonders in einem hübsch ge-dachten Schlußeffekt gipfelt.

Ein munteres Stück ist Leo Sonntags „Bicyele", das dieunschuldige Ursache sehr ergötzlicher Verwickelungen wird, diesich aber schließlich glücklich abwickeln (die letzteren beiEd. Bloch, Berlin).

Die großen Distanzfahrten znm Hintergründe genommenhat Richard Herbsts Lustspiel „Doppelter Sieg" (GlaserLSnlz,Stuttgart). Es wird mit seiner lebhaften und anziehendenHandlung bei einer Festaufführung nicht verfehlen, den Ge-danken von der Bedeutung unseres Sports zu verbreiten.

Trotz einiger Unwahrscheinlichkeiten sehr heiter und ge-wandt geschrieben ist Robert Wild-Gneißners Schwank„Auf dem Rade" (Ed. Bloch); wirksam sind auch Hinden-burgs Schwänke „Kneippsche Kur und Radlertour" und das„Schützenfest von Mottenbnrg", welches den geschickten Fest-arrangenr zeigt, da es in der That als Umrahmung einesganzen Festabends gedacht ist, dem allerdings eine Arena fürRadler-Aufführnngen zu Gebote stehen muß.

Die illustrierte Auswahl zu den Aufführungsnummern,welche den beiden Schwänken beigegeben ist, ist jedoch nichtneu, da sie dem „Fest-Album" entnommen ist, so die „komi-schen Radfahrer-Aufführungen mit dem (übrigens als praktischzu empfehlenden) Verwandlnngstische", welche ein findigerKopf noch leicht vermehren könnte.

Eine derbere Komik zeigen im Vergleich zu den vorhergenannten Dramolets der Schwank Kurt Abels „Lord