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Katechismus des Radfahrsportes
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Ein Gang durch die radsportliche Litteratur.

Hamiltons Brautfahrt" (Donner, Mühlhausen i, Thür.) undderjenige Paul Günthers „Radfahrer in Afrika", in denenbesonders die schwarzen Meisterfahrer und das nette Schlnß-tnbleau Beifall erringen dürften (Ed. Bloch, Berlin).

Sehr urwüchsig wirkt Albert Ritters „Zeit ist Geld"(Donner) in der Charakteristik. Aehnlichem Genre gehörttrotz seiner Verse an: „Eifersucht und Liebe oder der Rad-fahrer in der Wassertvnne" von A. Runge.

Wenn der Verein nicht über genügend schauspielerisch ge-wandte Kräfte verfügt, ein Lustspiel besetzen zu können, sosind doch wohl immer Mitwirkcnde für Pantomimen zu haben,die unter Umständen gar nicht so übel, nur für den Vorstellerleichter sind, ohne stets geringeren Erfolg zu versprechen.

Wir wollen hier untern andern die drei ebenfalls beiDanner, Mühlhausen, erschienenen urkomischen Pantomimenhervorheben, welche, gut vorgeführt, allen Anforderungenan Erheiterung entsprechen dürften. - Sie heißen: „Radfahrer-streiche oder der Spuk in der Dorfschmiede", von W. Heinn,„Abenteuer des Radfahrer-Vereins Kleeblatt" von eben dem-selben, und „Joko der Affe oder Radfahrers Brautwerbung"von M. Krüger, bei welchem jedoch die Affenrolle einen rechtgewandten, turnerisch veranlagten Radfahrer verlangt, dannaber auch ungemein drollig wirkt.

Ein Zwischending zwischen beiden letztgenannten Vor-führungen bilden die „Lebenden Bilder", zu denen eineDame oder ein Herr in geeigneter Maske die (meist Wohlpoetische) Erklärung spricht; dieselben sind bei passender Aus-wahl des Stoffes und geschicktem Arrangement in Farben-zusammenstellnng und Beleuchtungscffekt stets von schönerWirkung. Wir nennen hier z. B. die ansprechende Dichtungvon A. Schulze: „Der Radfahrsport" mit den drei lebendenBildern: „Der Gedanke", „Die Anfänge des Fahrrades"und „Scene aus dem heutigen Sportleben". Weiteres bietetM. von Eckhart (Nürnberg) in seinen „Lebenden Bildern ausdem Radfahrsport" und ältere erprobte Sachen Hindcnburgs„Fest-Album".