Elftes Hapitel.
Das Rennfahren.
Viele Radfahrer selbst und besonders radfahrende Aerzte,auch wenn sie sonst begeisterte Anhänger des Radfahrsportssind, sind auf das Rennfahren nicht gut zu sprechen. In derThat muß es älteren Leuten überhaupt, aber auch jüngeren,die nicht vollständig gesund sind, zumal was Herz undLunge anbelangt, von vornherein untersagt werden, jaes ist überhaupt allen, auch ganz gesunden jungen Leuten zuwiderraten, an einem Rennen teilzunehmen, wenn sie nichtein planmäßiges Training durchgemacht haben, sodaß sie derplötzlich geforderten Kraftanspannung gewachsen sind, ohneschädliche Folgen sürchten zu müssen.
Und doch sind die Rennen nicht nur unentbehrlich,sondern sie stellen, ob sie auf Bahn- oder Landstraße ab-gehalten werden, die recht eigentlich sportliche Seite desRadfahrwesens dar.
Zu den eigentlichen Bahn- und Straßenrennen, welchletztere eigentlich nur in Ermangelung einer Rennbahn sichgebildet haben, gesellen sich als eine in ihrer Art ganz be-sondere Klasse von Straßenrennen seit neuester Zeit dieDistanz- oder Fernfahrten, unter welchem Namen sich auchnach und nach ein besonderer Begriff gebildet hat, der sichkeineswegs mehr mit demjenigen eines gewöhnlichen Straßen-rennens deckt.
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