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Katechismus des Radfahrsportes
Entstehung
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Siebzehntes Hapitel.

Die Kleidung des Radfahrers; die Toilette derRadfahrerin.

Daß sich bei jeder Art des Sports, so beim Turnen,Rudern re. ein eigenes Sportsgewand herausbildete, hatnicht allein darin seinen Grund, die Mitglieder einer Sports-gattnng oder einer Sportvereinigung zu kennzeichnen, alsodie Uniformierung, sondern ist das Resultat einer lang-jährigen Ausprobnng, durch die sich ganz allmählich als dasfür bestimmte Sportszwecke praktischste dasjenige heraus-gestellt hat, welches man mit dem englischen Ausdruck alsDreß dieses oder jenes Sportes zu bezeichnen Pflegt.

Es handelt sich wie bei der Ausübung aller Sportsarten,ganz besonders auch beim Radfahren um eine Kleidung,welche einen möglichst bequemen Luftaustausch zwischenHantoberfläche und der umgebenden Luft gestattet, sodaß dieAusdünstung ungehindert 0or sich gehen kann, andererseitsaber darf die Kleidung auch wieder nicht so leicht sein, daßnach der Nadfahrt eine Erkältung eintreten kann.

Wenn wir also mit der Unterkleidung anfangen, ist unsermGefühl nach ein leichtes Wollenhemd, weil schweißdurchlässig,allem andern entschieden twrzuziehen. Abraten aber möchtenwir entschieden Non weißer und überhaupt Leinenwäsche. ImFalle lange Hosen getragen werden, kann man kürzere