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Katechismus des Radfahrsportes
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Das Tourenfahren.

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Daran zu erinnern ist, daß man die ersten Kilometermorgens stets mit mäßiger Geschwindigkeit fahren soll. Hier-durch gewöhnen sich die Muskeln allmählich an die Arbeitund man spürt in der Folge die Anstrengung weit weniger.Niemals auch soll man morgens nüchtern das Rad besteigen,was üble Folgen und besonders Schwächeanfälle verursachenkann. Auf alle Fälle ist cs gut, etwas Eßbares bei sich zuhaben, das sich aufheben läßt, wie Chokvlade oder Biskuit.Die Ernährung während der Tour soll reichlich und gesundsein und darf den Magen nicht überladen. Muß inan gleichwieder weiter, so soll man nur ganz leichte Speisen zu sichnehmen und womöglich erst ein paar Stunden vergehen lassen,bevor man wieder aufsitzt. Im übrigen, auch in Bezug aufdas Trinken, verweisen wir ans unser Kapitel : „Hhgieineund Training", ebenso betreffs Kleidung.

Im allgemeinen gelten eigentlich nur die 6 Monate vom1. April bis 30. September bei uns in Deutschland für dieSports- und Fahrsaison des Radfahrers und Touristen.Gleichwohl sollte man aber doch nicht so — ich möchtesagen — „prinzipiell" auf die Ausübung unseres Sports imWinter verzichten. Nicht nur hat eine Fahrt durch die frischeHerbst- und Winternatnr mit ihrer eigenartigen Färbungund Stimmung ihre eigenen Reize, sie wirkt auch erfrischendund gesundheitbefördernd, wenn man einige kleine Winkenicht unbeachtet läßt. Allerdings ist es klar, daß die Anzahlder Tage, an welchen man überhaupt fahren kann oder mag,im Bergleich zu derjenigen des Sommers eine weit geringereist. Entschieden aber ist es ein nicht genug zu bekämpfendesVorurteil, daß das Fahren im Winter überhaupt schädlichsei, daß man sich leicht erkälte und dergl. mehr, wenn mannur die richtige Kleidung für Wintertouren wählt. In jedemFalle soll man warme Handschuhe anziehen, die womöglichso lang sind, daß inan bei heftiger Kälte die Aermelcndennach innen einschlagen kann. Hat man leicht kalte Hände,so sind Filzgriffe vorzuziehen. Für die Beine und Füßewähle man bei kurzen Hosen recht dicke Wollenstrümpfe und