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Katechismus des Radfahrsportes
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Die Rennfahrer.

Ms Getränk wird er MN besten kalten Thee, Chartreusemit Wasser und gegen Ende der Fahrt ein Glas guten Cham-pagner nehmen, sich aber stets vor einem Zuviel der Flüssig-keitsanfnahme hüten.

Auch dies gehört zur Wettfahrtaktik, vor allem aber mustsich jeder Teilnehmer an einer so starke Anforderungenstellenden Fahrt selbst genau kennen und wissen, welchenLeistungen er gewachsen ist und was seinem Körper zuträglichund notwendig ist. Eine andere Methode der Wettfahrtaktikläßt sich nicht vorschreiben, und wie uns die Mitteilungen dergrößten Fahrer belehrt haben, hat ein jeder wieder auchhierin seine eigene auf Erfahrungen mannigfachster Artgegründete Norm aufgestellt.

Legen wir dieser Klassifikation zunächst die inneren Renn-sahrereigenschaften, welche jedoch in der Regel auch mit demAlter in Beziehung stehen, zu Grunde, so können wir, jenachdem sie mehr nach der Seite der Schnelligkeitsrennenoder derjenigen der Dauerrennen neigen, sie als Flieger,d. h. Schnellfahrer, welche auf kleine Distanzen einen äußerstschnellen Spurt entwickeln, und in Steher oder Dauerfahrermit mangelhaftem Spurt, aber einem dauernd scharfen Temposcheiden. Zwischen diesen hat sich in neuester Zeit in Frank-reich noch die Klasse der Halbdauerfahrer gebildet, welcheauch des Spurts nicht entbehren und gute Erfolge aufzuweisenhaben.

Die,Bahnwettfahrer im besondern werden allgemein jenach ihrem Alter, wie wir schon bei Erwähnung der ver-schiedenen Rennen sahen, in Junioren und Senioren ein-geteilt; hierzu kommen dann die noch nicht einer dieserbeiden Klassen Angehörigen, die angehenden Rennfahrer alsNichtklassifizierte, für welche die sogen. Ermunterungs-rennen ausgeschrieben werden.

Derjenige, welcher hier einen ersten Preis davongctragenhat, tritt nach Jahresfrist in die Klasse der Junioren, unispäter nach guten Erfolgen sich derjenigen der Seniorenzuzugesellen.