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Katechismus des Radfahrsportes
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Die Rennfahrer.

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kann also seine Aufmerksamkeit mehr auf die wenigen gutenFahrer vereinigen, um sie im geeigneten Moment zuüberholen.

Ist er jedoch im Zweifel oder weiß er bestimmt, daß eres mit überlegenen Fahren: zu thun hat, so ist es besser, abzu-warten, seine Kräfte zu schonen, einen andern führen zu lassen,um alle Kräfte für den Endkampf aufzusparen.

Hierauf beruht zum großen Teil die Wettfahrtaktik, aberwie vieler Nuancen ist sie fähig, welche im einzelnen nur einelangjährige Erfahrung und Gewohnheit der Rennbahn be-herrschen lernt.

Die Wettfahrtaktik bei Dauer- und Distanzfahrten ist eineähnliche, jedoch dürfte es sich hier unserer Ansicht nachempfehlen, sogleich beim Anfang das schärfste Tempo einzn-fchlagen, welches man aushalten kann, um sich gleich zu An-fang einen guten Platz und die Möglichkeit zu sichern, vonhier aus allmählich ganz an die Spitze zu kommen. Imübrigen soll der Distanzfahrer für peinlichste Organisationfeines Schrittmacherdienstes Sorge tragen, welcher von solchenLeuten versehen werden muß, welche imstande sind, eineStrecke von mindestens 30 üm das schärfste Tempo einzu-halten. Er muß sich mit dem zu durchfahrenden Terraingenau vertraut machen und, falls Maschinenwechsel gestattetist, sich den Vorteil nicht entgehen lassen, in: aufsteigendenGebirgsterrain seine Maschine mit starker Uebersetzung miteiner solchen von geringerer Entwicklung zu vertauschen, umnach Beendigung der Bergstrecke wiederum ein Rad mithoher Uebersetzung bereitstellen zu lassen.

Nicht weniger soll er sich angelegen sein lassen, für diefeiner Natur am besten zusagenden, passenden Speisen undGetränke durch die Schrittmacher sorgen zu lassen oder siein den Kontrollplätzen bereithalten zu lassen.

Er wird weniger feste Nahrungsmittel wählen, als etwakonzentrierten Fleischsaft und andere nahrhafte und leichtverdauliche Flüssigkeiten, vielleicht mit Eigelb, um die Nähr-kraft noch zu verstärken.