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Das Rennfahrcu.
wird bei Aufstellung des Siegers durch die Preisjury derZeitunterschied der einzelnen Gruppen selbstverständlich inBerechnung gebracht.
Bei derartigen Läufen über große Entfernungen wurdefrüher das Verlangen gestellt, daß die Fahrt ohne Maschinen-wechsel gemacht werden müsse. Hiervon ist man in unsererZeit aus sportlichen Gründen mehr und mehr abgekommen,da diese Fahrten vor allem dazu dienen sollen, die Kraft unddie Schnelligkeit der Fahrer festzustellen. Es sollen Rennenfür die Menschen selbst, weniger für die Maschinen sein. Manhat die Ungerechtigkeit eingesehen, die darin lag, daß häufigunter der früheren Bedingung ein unvorhergesehenesHindernis, das auch selbst von der Beschaffenheit der Ma-schine abhängig sein konnte, dem besten Fahrer die Möglich-keit des Sieges rauben konnte.
Eine andere Frage^ welche besonders bei diesen Dauer-leistungen in Betracht kommt, ist die, ob man bei denselbenSchrittmacher (engl. Pacemaker) zulassen solle oder nicht.
Es ist ganz sicher, daß dieselben den Fahrern bei einen«langen Rennen von ganz außerordentlichem Vorteil sind, undohne Frage sind die «vahrhaft erstaunlichen Schnelligkeiten,welche man in den letzten Zeiten erzielte, nicht zum wenigstenauf die Hilfe der Schrittmacher znrückzuführen.
Die Schrittmacher sind nämlich zu den« Zweck angestellteSportsgenossen oder Freunde des Renners, die demselbendurch ihr Vorfahren bei Teilen der Strecke im Tempo er-halten, ihn vor dem Winde schützen und so die Fahrt erleich-tern, ohne jedoch sich unerlaubter Mittel dazu zu bedienen,«vas den Ausschluß des Fahrers von der Preisbewerbung zurFolge haben würde.
Nach Absolvierung der ihm bestimmten Teilstrecke trittein ««euer Schrittmacher ein, welcher mit frischer Kraft im-stande ist, wiederum mit schärfstem Tempo voranzufahren undnötigenfalls durch Zuruf oder Ermunterung den Rennfahrerzu neuer Anstrengung zu veranlassen. DieUnterstützung, welchedie Schrittmacher gewähren, ist wesentlich eine moralische.