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Katechismus des Radfahrsportes
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Das Nennfahren.

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Während nämlich vom Bahnfähren das Publikum mehroder minder als einer Schaustellung angezogen wird, da-gegen sportliche Leistung als solche ihm ziemlich unverständ-lich bleibt, erhält es bei den Leistungen dieser großen Distanz-fahrten durch Vergleichung mit denen des Wanderers, desReiters, schließlich der Eisenbahn einen Begriff von derLeistungsfähigkeit des Fahrrades und des Radfahrers.

Wie das Publikum, so wurden daher auch besonders dieBehörden gerade durch die Distanzfährten auf die Leistungs-fähigkeit und Nutzbarmachung des Fahrrades Hingelviesen,und von diesem Zeitpunkt an, kann man sagen, wurde vonden Militärbehörden die Verwendung des Fahrrades zumilitärischen Zwecken ernstlicher ins Auge gefaßt und ein-geführt.

Die Organisation der Rennen jeder Art, sie mögen heißenwie sie wollen, verlangt eine gewisse Anzahl von Personen,die den Gang derselben überwachen; aus ihnen wird derWettfahrausschuß gebildet.

Der Wettfahrausschuß besteht fast überall aus einemFahrwart, einem Zielrichter, einem Ablasser, vier Fahr-beobachtern, zwei Zeitnehmern, zwei Rundenzühlern, einemNummernabnehmer, einem Nummerordner und einemSchriftführer und seine Mitglieder müssen durch Abzeichenkenntlich gemacht sein, ebenso auch der Schiedsrichter unddie je nach Umständen mehr oder minder zahlreichen Preis-richter, aus deren Hinzutritt sich das Preisgericht bildet.

Das Ziel ist ein quer über die Bahn gespanntes Band.Der Ablasser oder Starter giebt hier entweder mit einemFähnchen, durch Glockensignal oder Pistolenschuß das Zeichenzur Abfahrt, zum Start. Dieser kann von der Stelleaus geschehen, indem die Konkurrenten von Freunden ab-geschoben (gestartet) werden (stehender Start), oder indemsie vorher eine Runde machen und wenn der erste (je nachder früheren Aufstellung) das Band erreicht, das Signalgegeben wird (fliegender Start).

Biese ndahl, Nadfahrsport.

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