Zubehörteile und Ausrüstung.
103
Nim folgt dos Wiederaufziehen des Laufgummis:
Man pumpe deu Luftschlauch ganz leicht auf, damit ernicht unter die Drähte des Deckgummis gerate, und schiebeden Rand des letzteren über den Stahlreifen und zwar in derWeise, das; man von der entgegengesetzten Seite des Ventilsausgehend, erst den einen Dcckgnmmirand ganz in den Rad-reif legt und dann den anderen Rand unter gleichzeitigerZusammendrückung der beiden Drähte, mit Daumen undZeigefinger je entgegengesetzt um den Reif fahrend, wie beimHernusnehmen beschrieben, zurücklegt.
Dann pumpe man den Ring teilweise auf und prüfe, obdie Drahtkanten richtig in den Rinnen liegen. Sollte derGummi an einer Stelle etwas dicker sein als an eineranderen, so lasse man etwas Luft heraus und ziehe an derdünneren Stelle den Gummi etwas nach außen heraus, bisder Ring durch diese Regulierung eine gleichmäßige Ober-fläche erhält.
Keinerlei Werkzeug darf bei irgend einer der obigenManipulationen benutzt werden, um den Ring nicht zubeschädigen. Sitzt derselbe sehr fest, so bediene man sichallenfalls eines glatten, rundkantigen Gegenstandes, wie etwades Stils einer Zahnbürste, aber mit äußerster Vorsicht.
Die ebenfalls von derDnnlop-Pnenmatik-Tyre-Co.-Hanaubeziehbaren Reparaturkästchcn, welche leicht in derWestentasche untergebracht werden können, enthalten alles,was zu Reparaturen nötig ist: Gummipflaster für zwölfReparaturen, Gummilösung, Sandpapier zum Reinigen desLuftschlauchs, Talkum und Reserve-Ventilschlänche.
Die zweite Gattung der pneumatischen Reifen ist,wie wir sahen, diejenige der Wnlstbefestigung, derenWesen wir bereits im vorigen Kapitel erörterten. Hier istdie Abnahme und Ausbesserung verhältnismäßig noch leichterauszuführen, da man unterwegs nicht einmal nötig hat, denReifen ganz abzunehmen. Blau läßt die Luft heraus, öffnetunter der Felge die Schraube etwas und zieht oder schiebtdie ungestempelte Mantelhälfte ans der Felgenkante. Die