Das Triebwerk des Fahrrades und dessen Systeme.
wodurch die erforderliche Kraft verringert und die Reibungvermindert werden soll. Das große Kettenrad hat keineZähne, sondern Einschnitte, in welche die die einzelnen Gliederverbindenden Zapfen eingreifen, wahrend die Basis desDreiecks über die Profillinie des Kettenrades hingleitet. Daskleine, Hintere Kettenrad hat Ansätze, die jedoch in bedeutendgrößerer Entfernung voneinander stehen, als die Einschnittedes Pedalkettenrades. Diese Ansätze dienen als Angriffs-punkte für die Hebelglieder, die in dem Zwischenraum zwischenihnen Hinweggleiten.
Die Simpsonsche Kette ist demnach eine Hüngekette imGegensatz-zu den bisherigen Modellen von Auflageketten,wie cs/söwohl Rollen- wie Blockketten sind.
Aus einem ganz andern Wege suchte der Franzose MarcelBoudard den Fortbewegungsmechanismus des Fahr-rades zu verbessern. Es kam ihm nicht darauf an, die Ketteselbst zu verändern, sondern die in der Maschine vorkommendedreifache Reibung zu verringern. Wir entnehmen über dasso vielfach besprochene sogenannte Boudard-Getriebe,obgleich auch hierüber noch die Meinungen geteilt sind, dem„Lsllo ckss Ninss st cks lu NstallurAis" die vielleicht etwaszu günstige Besprechung des Ingenieurs Francis Laur.
WM
Abb. 39. Simpsonkettc.