Das Triebwerk des Fahrrades und dessen Systeme.
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geschieht, indem man die Achsenmuttern des Hinterrades ansder rechten Seite löst, dann die Mutter der rechtsseitigenStellschraube soweit wie nötig reguliert, um dann erst aufder linken Seite die gleiche Aendernng vorzunehmen, indemman sich überzeugt, daß die Hinterradfelge genau in derMitte der Gabel steht. Bei gleichzeitiger Lösung der beidenAchsenmuttern könnte leicht ein Verstellen des Kugellager-konus Vorkommen, was so verhütet wird.
Hier sind wir nun zu dem Punkt gekommen, welcher nochsehr der Verbesserung bedürftig ist, und in der That habe»
Abb. 38. Auflegen der Kette.
sich auch die meisten erfinderischen Köpfe unter den Ingenieurendes Fahrrades mit demselben beschäftigt. Ohne prinzipielleNeuheiten aufbringen zu wollen, suchte die englische FirmaOsmond die Kette zu verbessern, indem sie die Vorteile derRoller mit denen der Blockkette zu vereinigen suchte. DieOsmond-Kette hat nämlich statt der Blöcke einfacheCylinder, sodaß die Kette über das Kettenrad ähnlich wieein Seil gleitet.
Einen Schritt weiter suchte der Erfinder von Simp-sons Hebelkette zu gehen. Man ersieht aus der Ab-bildung, daß dieselbe aus dreieckigen, je 3 am hohen Gliedernbesteht, welche im einzelnen als Hebelarme wirken sollen,
Biesendahl, Radfahrsport. 5