Das moderne Niederrad und seine Bestandteile.
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Lnngsamfahren dagegen in die bequeme, weiter zurückliegendeStellung bringen zu können, ferner der Papillon inSchmetterlingsform, der Favorite, ein pneumatischer Ring,der Sansbec, der schnabellose Sattel zu nennen. Das Be-dürfnis nach Besserem ist unverkennbar, insofern man bestrebtist, den Sattel ent-sprechend dem Ban desmenschlichen Körpers zugestalten.
Die Räder setzensich zusammen: aus denFelgen, den Speichen,den Achsen und aus derBereisung, einem der Mb. 3l. HcnsonS anntoimichcr LrMcl.wichtigsten Teile des
Fahrrades, welchen wir einstweilen beiseite lassen wollen,da er einer gesonderten Betrachtung bedarf.
Zur Aufnahme der Bereifung, welcher sie daher ihrerForm nach genau entsprechen müssen, dienen die Felgen.Sie bilden den festen äußern Rand der beiden Räder. Jenach dem verwendeten Material unterscheidet man Metall-,zumeist Stahlfelgen und die von den Amerikanern ein-geführter Holzfelgen. Die crsteren sind teils voll, teilshohl, teils doppelhohl, die letztere Art bedeutend stärker undhaltbarer.
Die vollen Stahlfelgen, meist nur für die älteren und imVerschwinden begriffenen Voll- und Kissenreifen bestimmt,bestehen ans einem halben Rohr, dem sich der Gnmmireifeinfügt.
Sehr verbreitet waren vor kurzer Zeit, sowohl für Touren-fahren, als auch besonders für das Bahnwettfahren, wegenihrer mit Leichtigkeit verbundenen Stabilität die Holzfelgen,welche jedoch infolge vielfach vorgekommener Brüche undUnfälle bereits wieder den dauerhafteren Stahlfelgen dasFeld zu räumen scheinen. Früher ausschließlich aus Amerikabezogen, werden die Holzfelgen jetzt auch in Deutschland