Speißkammer. t4Z
seyn/dann«istundbleibtderSchlafftrunckein
alle langwierige rech« guteGewonheit/dieman
auß der acht nicht soll noch tan lassen / darumb
daß unsere Vor-Eltern/die redliche alte Teutt ^«««llu,
schen/folchesalsoherbracht/ und wir derselben -r«i«««!«
Nachkommen gemeldten ererbtenBrauch nicht molibuz
wissen zu ändern oder abzuschaffen. 6«m«n».
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Was vorNutz oder Unrath gemein
««glich auß dem Schlajftrunckfolge.
Z>EnMutzso man beym Scklafftrunck <m«^^pfähet/wolt ich mir nicht wünschemdan obschon alleDing gantz züchtig/irolich/ehrlich/uftordentlich angestellt und vollendet werden/ soist doch der Überfluß allezeit schädlich: zu demfind die Speisen/ als Fisch und Fleisch durch-einander über einem Mahl genossen/ den Men-schen fast beschwerlich und ungesund: Hm»RpuIZc cruäitÄtem ßencnnt. Das ist/vitlerleyTrachten gebären manckerley Früchten, dar- ^°"«> «außunzählbahreKranckheilen folgen müssen / ^°^wie wir derselben im Weimractlein etlicher ' ^Massen gedacht haben. Aber den Aertzten /Doctorn und Apotheckern/ sind die Scklaff-trünck am gesündeste!»/ die Wissens zu verdauenund nutz zu machen / darumb daß sie stets mitLeuten/ so den Schlaffirunck in steter Übunghaben / zu schaffen gewinnen / und mit ihnenhandle» müssen / nemllch wie der unverdaut«rohe Überfluß bey dem Schlaffmmck emstan.Q v den/