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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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247
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X.

Speißkamm« ,47

<tl<«be roth und sckwartz / firnen und newen^süss«, undröschenWein/ als Rappistirsche«/undScklehenweln. H«nn erhebet sich erst diebeste FreudeundKurtzweil/freundliches Ge»sprach/züchtig« Gesäng/und liebliche Spruch/mit Hofieren undTanyen : Tazu find vor-mahls bestellt besondere Spilleuch/die mit derMusicund allerhand Instrumenten/so man er»dencten kan/die ieuthe wlssen frölick zu machen.Etliche aber essen und lrincken von newem/an»dere haben sonst besondere Gespräch/die drittenmachen Kundscbaffl unnd newe Freundschafft/die vterdten sehen allein zu / undmercken daßamKosten gar mchtsmangell/mit Verwun^derung deßGeprangs/und was doch zu letzt dar»auß wolle werden. So ist ocß HaußherrnGefind zuvor auff alle Dmg ordentlich mitWorten abgerichtet/jedes hatAckt auff seinenBefehl/unnd insonderheit daß kein Mangel anW«inunnd iieckterngespürct werde. SolchSpielundKurtzw<llbeymSchlasslrunckwäh<rel zuweilen biß in die halbe Nackt / auchwolgar biß an den Morgen/dann fähee sich allererst<ln Danckscbeidensan / mit vielem E> bietenund Bancksagung. Ist aber jennmds demandern ein Trunck zum selben mahl stimldlgblieben/der wud «wanam Morgen desselbenHalden zuRede gcstellt,Dleand<rllwöUcnnltwisse wzdenvonge MlNdgescket'e jeye/uülas.sen alle Ding blechen. Alsoendel sicv zu letzt un^gefähr der züchtige Scklafflrunck derRclchen/so esvermögen und zuverlegen Kabm.

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