Gpeißfammer. 24s
Dm Schlafftrunck aber pstegt man gemei-niglich un ungefehr auffdieseWeisezu zurichte.Erstlich so muß alles / was umer der Sonnengut ist/dem Schlafflrunck dienen : Solchesaber mußder Haußherr zuvor bestellen und an»richten / derselbe gibt jedem Diener seinen be,sondern Befelch. So ist die Speißkammerzuvorzugerüst / steh« ander Hand / daraußfordert man Wein / Brodt/Kertzen/tiechter/und alles was der Haußherr zuvor besohlen hat.Zu demso sind die Gemach und Tisch auffdasallertöfilichst geriist und zubereite« / die Kertzenund iiecht« brennen an allen Orten/dann tra«gen die Diener auff/ kalt Gebratens/ allerhandWiloprät/ Capaunen/ Phasanen/Feld-unndHaselhüner / vltlerley Gevögel / mancherleyPasteten von Fischen und Wlldprat bereit«:Darneben stellt man/mch Fischwerck/als gc,brateneForellen/HechtlSalmenruck/Bnckei,,'und ander« Bratfisch mehr auff. B'ßwellenstellt man FleischundFischg«lrepen zusammen/oder kalte gesottene Rinder-oder Kalbs.'Füß mEssig dabey.
Zum andern werden auffgetragcn viel köst-licher wolbereiler iatwcrgen / allerhand Obstund Speccrey/in Zucker und Honig conontund eingemacht / als die saure Amarellenknsschen/Iohanst«nbel/Saurackb«rlcln/Schlc»Hen/Pfiaumen / Spillmg/Möllelm/ Mespcln/Gpeyrlein/ ^uttlenund B«' n / d ,?u die edleILeuurauben / mizeitige grüne enigebeitzteBaumnüß/mttEpccereyc besteckt: DarnachkomenandenPlatzloteRi'den/vlelulidseltzamcQ lij «n-