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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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622
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Oer Deutschen

Innerlich.

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Glfft: c)Itwer ist sonder Zweifel gut für mancherley

Pcstllentz. ^Gifft/und sonderlich zurZett der Pesiilentz.

DerZitwer wird jetzunder fast sehrzu Ma-

genartzneyen gebraucht / dann er zercheill die

c«?iic» pHs Vemositct ober grobe Winde deß Leibs /be,

sio. tompt wol denen/so cl^oiicam P2isjc>ncm haben

erlitten/von wegen derSlurmwinde imieib.

Erbringet dem Mund einen guten Geruch/

erweckt iusten zu Speisen / und schneidet ab

den hartcnKnoblauck undZwibclgtstanck nach

dem Essen. Er lumpt auch hinweg deß

Weins Gcstanck von dcu volle», Brüdern/

_ so fern <tt nach dem Weiilsail/fcn Zltwer essen.

ooNkm^^^dle Wur!z webretdemA»lWoffcn / er.

wchna. halt den Bauch , und zmheilt die Geschwulst

der presthafftcn Mutter.

Von Saffranwurtz.

»Je/und wo der edel zahme Saffrail wach-^sc/auchwlt vielerlei) Geschlecht/welcherder allerbest/und was seine Würckung uinldKrafft seye/ist alles klar genug im zweycenT heildeß Kraueerbuchs/unter dem 77. Capttel/nachder iange beschrieben/das alles zu erholen achtich unnochig: Es weiß zwar männiglick / daßSaffran eine kostliche und llebliclieSpecerep ist/dock übcrlllfftjceiner den andern/darumb daßer wnd unglelch bey den Kaufieulhen gehalten/undofflermahlszu feucht eingeihan. Oii!?2il-«5 ein hochgelahrterMan/sagl daß derSaffran