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Bartholomaei Carrichters Kräuter und Artzeneybuchs dritter und letzter Theil, genandt Der Teutschen Speißkammer
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185
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Speißkammer. ,8f

Westerich/Waßgau/un umDünckelspiel sollsso viel Fischweiher seyn/als TagimIahrgezah«let werde/welche allesamt mitFisch«, besetzt sind.Noch lassen wir uns an denen allen nicht er-sättigcn/sch'ckenallererstunser gut Gellm dieSeelander/ übers Meer in Norwegen/ nachHcring/Bücklng/Bolchm/Brieten/ Meer-Flsch/RbelnsisO/ Plateissen/ Rochen/ Stock«Fisch/ und dergleichen / welchezumTheilofftverlegen und Faul zuuns herauß kommen: diemüssen wir Temschen unsere Kofi und Spe«ßin der Fasten seyn lassen/ nnangesehen daß vielKranckheit und Brest«» von solchen Speisendem Menschen zufallen/ folcheswir wollenalsohaben/und vielerley Kranckheit und tcbre«mltunserm eygenenGeld jnftembden iandentauf-fen/undzu Hauß selber fuhren. Und so etlichesind die gemeldte dürre und gesaltzcne Fisch nicktessen msgen/dicselben haben macht bey der Rö-mischen Kirchen. Kauffleuten Erlaubnuß-Brieffzu erlangen/ undzukauffm/ gemeldteBricffc sind schön/und mit rochem Wachsver-sigelt/darem schreibt man die Nahmen und er-laubt ihnen, wer es kauften und bezahlen kan/daß sie d. rffenund mögenM<lch/Vutter/ KaßEyerund Fleisch essen. Solchegemeldteunddergleichen Waar auß frcmbden ianden / alsWürtz/Specerey/Edelgesiein/ Sammet undSeyden/ entführendem Teutschland nlchteingeringe Summ Gelds/ daßzstellen wir nun et-nemjedenheimjubedencken/und kommen wie«derumb zu unftrn stummen unmündigen Fi-schen/und sagen erstlich, daß die Fisch , souder-

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